Interview: Wir brauchen mehr Teilzeit-Angebote

Ärzte wünschen sich flexiblerer Arbeitszeiten, Kinderbetreuungsangebote, die auf die Arbeitszeiten im Krankenhaus zugeschnitten sind und die Möglichkeit Teilzeit zu arbeiten, wie uns Dr. Silke Engelbrecht im Interview berichtet hat. Sie hat selbst zwei Kinder und will sich in der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer dafür einsetzen, dass die Weiterbildung auch in Teilzeit ohne große Zeitverluste möglich ist.

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Gemeinsam für eine Notfallversorgung aus einer Hand

Auf seinem Fach- und Praxisforum zum Thema Notfallversorgung hat der Marburger Bund für mehr Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten geworben. „Die Probleme in der Notfallversorgung lassen sich nur gemeinsam lösen – in ärztlicher Kooperation über die Sektorengrenzen hinweg. Die medizinische Entscheidungshoheit über die jeweils angemessene Notfallversorgung ist Sache der Ärzteschaft und sollte von allen Beteiligten auch so verstanden werden“, sagte Dr. Susanne Johna, Bundesvorstandsmitglied des Marburger Bundes und Vorsitzende des Marburger Bundes Hessen, zum Auftakt der Veranstaltung.

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"IVENA Meldungen müssen in ärztlicher Hand bleiben"

Ein prinzipiell gutes System, dessen Handhabung in der Praxis aber optimiert werden könnte. Dieses Fazit zieht der Marburger Bund Hessen aus einer Umfrage zum Interdisziplinären Versorgungsnachweis (IVENA). In einer nicht-repräsentativen Befragung hatte der Verband der angestellten Ärztinnen und Ärzte seine Mitglieder um Ihre Erfahrungen mit dem in den vergangenen Jahren flächendeckend in Hessen eingeführten Online-System für die Zuweisung von Notfallpatienten an Krankenhäuser mit freien Kapazitäten gebeten.

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Kenntnisse der deutschen Fachsprache sind zwingend nötig

Immer mehr ausländische Ärztinnen und Ärzte kommen nach Deutschland. Für diese Ärzte ist es nicht immer einfach sich im deutschen Gesundheitssystem zurechtzufinden. Das fängt mit der Sprache an und geht mit der Anerkennung der Approbation, die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist und den Arbeitsverträgen in Krankenhäusern weiter.

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Wir wollen keine englischen Verhältnisse

„Die aktuelle Grippewelle zeigt, wie schnell Belastungsgrenzen in der ärztlichen Versorgung erreicht sind und wie wichtig die Rolle der Krankenhäuser in der Notfallversorgung ist. Es ist deshalb leichtfertig, pauschal und ungeprüft einem Abbau stationärer Kapazitäten das Wort zu reden. Wir wollen keine Mangelversorgung, wie sie im englischen Gesundheitsdienst an der Tagesordnung ist“, erklärte Dr. Susanne Johna, Bundesvorstandsmitglied des Marburger Bundes.

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